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schauderte vor jedem Kreuzer, den er davon in dieHand nahm, als könnte er sich Plötzlich in brennendeKohle verwandeln. Er half den Bau leiten. ImFrühlingsthauen, das jetzt begann, wurden die Grund-mauern gegraben und es schien in der That, daßDiethelm nicht prahlte, wenn er sagte, daß er einkleines Schloß baue.
Wenn Diethelm über Land fuhr, spannte ihmMunde ein, hielt ihm oft eine Stunde lang die Pferdevor dem Hause und benahm sich überhaupt wie einKnecht, nicht aber wie der Sohn des Hauses. Darüberhatte er viel bei Franz auszuftehen, die überhaupt jetztdie ganze Schärfe ihres Wesens offenbarte; sie ver-langte, daß er sich gegen den Vater ganz anders stelle,der müsse unterducken und dürfe nicht mehr den Herrnspielen, das Sach gehöre jetzt den jungen Leuten undnicht mehr den alten; wenn Munde nicht den Muthund das Geschick habe, solch ein großes Anwesen indie Hand zu bekommen, hätte er davon bleiben sollen.Es gab oft die ärgerlichsten Auftritte zwischen Mundeund Fränz, und wenn dann Munde das Wasser in denAugen stand, lachte ihn Fränz schelmisch aus, faßte ihnam Kopfe, küßte ihn wacker ab und sagte: „Munde,du hättest sollen ein Klosterfräulein werden, du bist sowindelweich, fluch einmal recht wetterlich, ich glaub'sgar nicht daß du's kannst. Sei froh, daß du nicht inKrieg kommen bist, du hättest keinen erschossen. Mach,fluch einmal so recht mörderlich. Ich Hab dich nachhernoch einmal so lieb." In solcher Weise zerrte Fränzihren Munde hin und her und machte aus ihm was