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Hund bellte. Er hatte einen Schädel mit halbver-branntcn Haaren gefaßt. Der alte Schäferle packteihn am Arme und rief:
„Da, da leg deine Hand drauf, das ist meinMedard, da leg deine Hand drauf und schwör, daß duunschuldig bist an seinem Tode. Schwöre, schwöre, sowahr dir Gott in deiner letzten Stunde beistehen mag.Schwöre, und ich will dir Abbitte thun. Ned'I JedeMinute, die du schweigst, schreit, daß du doch einMordbrenner bist. Medard, sprich, sprich du, da istdein Mund. Schwöre, Diethelm, schwöre!"
Diethelm war's, als ob alle Höllengeister ihn um-zingelten, seine Hand war wie gelähmt, er konnte sienicht zurückziehen von dem Todtenschädel des Ermor-deten, aber plötzlich stieß er auf, daß der Schädel dieStube hinabkollerte.
„Du bist ein liederlicher Lump. Mich verhexestdu nicht," schrie er und seine ganze Kraft kehrtewieder.
„Woher hast du diese Sachen? Die UeberresteMedards müssen ehrlich begraben werden."
„Nimm sie mit, nimm sie mit, wenn du kannst,"knirschte der alte Schäferle. Diethelm stand auf undsagte mit fester Stimme:
„Ich Hab dir schon einmal gesagt, ich verzeihedir, du hast deinen ältesten Sohn verloren, ich machedeinen jüngsten glücklich. Ich verzeihe dir. Morgenordne ich an, daß Alles begraben wird, gib Acht, daßsich Alles wiederfindct, oder du sollst spüren, wer ich bin."
Stark auftretend schritt er hinaus auf die Straße,