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3 (1853)
Entstehung
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entfernt, und als dieser jetzt auch wegging, begleiteteihn die Mutter und sagte ihm noch auf der Treppe:

Munde, sei nur heiter. Ich darf nichts sagen,aber glaub mir, er hat's gut mit dir vor. Kommnur morgen wieder. Es fällt kein Baum auf EinenSchlag. Grüß mir deinen Vater und sag' ihm, esging mir viel besser, aber spinnen kann ich noch nicht.Und sieh, daß du von deinem Vater ein Mittel kriegstgegen böse Träume und gegen das Frieren, darfstaber nicht sagen, für wen es ist."

Für wen ist's denn?"

Es ist besser, wenn du's nicht weißt, dann brauchstdu es nicht zu sagen."

Munde wußte es aber jetzt und die Anfangs tröst-liche Zusicherung der Frau Martha hatte einen bitternNachgeschmack. Diethelm hatte böse Träume und fror,er war doch schuldig; aber er durfte es jetzt nichtmehr sein, gewiß aber nicht am Tode Medards.Munde hatte Lust jeden zu Boden zu schlagen, der soetwas dachte und protzte mit seinem Vater, der immerdarauf zurück kam. Der alte Schäferle hatte baldheraus, wo sein Munde trotz des Verbotes gewesenwar und blieb- dabei, daß Diethelm ihm die Fränzgeben wolle, und ihn nur zappeln lasse um jeden An-schein von sich zu entfernen. Als Munde wie zufälligum ein Mittel gegen böse Träume und Frost fragte,frohlockte der alte Schäferle:

So? Hat er auch böse Träume? So ist er dochnoch nicht los,» wenn er auch freigesprochen ist;" derStolz auf seine sympathetische' Heilkunst verleitete ihn