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dcrnd. In ihrem Wissen um das Geschehene fühltesie, daß noch nicht Alles gesühnt war und auch inihrem Herzen kämpfte nun Liebe zu Munde und Furchtvor ihm; sie setzte aber schnell hinzu:
„Mein Vater ist srcigesprochen und es darf Nie-mand mehr so was reden und denken. Sag das dei-nem Vater. Es steht Zuchthaus drauf."
„Auch auf's Denken?" fragte Munde und Franzerwiderte unwillig:
„Ich Hab nichts mehr mit dir zu reden, wenn duso bist. Ich glaub' an keinen Menschen mehr, weil auchdu schlechte Gedanken hast. O Munde, ich könnt' mirdie Augen ausweinen über dich. Ich Hab dich so gerngehabt. Jetzt darf ich's sagen, es ist ja vorbei."
„Nein, es ist nicht vorbei," rief Munde ausflam-mend, „ja du Haft recht, es ist schlecht, so was zudenken. Gieb mir dein' Hand, komm, wir gehen zudeinem Vater, er hat mich kommen heißen. Franz,hast mich denn wirklich noch so gern?"
„Es kommt drauf an, wie du bist. Allem Anscheinnach hast du dich verändert. Du hast doch immer soein gutes Gemüth gehabt."
„Und ich hab's noch wenn du mich lieb hast,komm Franz, komm."
Hand in Hand gingen beide in das Waldhorn zuDiethelm. Jede andere Empfindung wurde bei Franzvon dem Triumphe überragt, daß sie den Munde hintersich drein ziehen könne, wohin sie wolle.
„Hast dich besonnen?" fragte Diethelm nach denersten Begrüßungen.