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erzählt habe, Spindeln seien giftig, aber seine Frauhabe nie nachgegebcn und am Rädchen spinnen lernenwollen; er klagte nun auch, nachdem er Frau undTochter fortgeschickt, sein eigen Leid, wie es ihmstets mitten im Körper so kalt sei, und es ihn inner-lich stets friere, wenn er am Ofen sitze und fastverbrate. Der Arzt bedeutete, daß das vielleicht eininnerlicher Rheumatismus sei, und daß es sich geradeschicke, Frau Martha müsse im nächsten Sommer nacheinem warmen Bade und der Herr Dicthelm auch.
Als Dicthelm diese Botschaft seiner Frau ver-kündete, sagte sie:
„Der Doctor versteht mein Uebcl nicht, aber ichversteh's, sei nur nicht bös, ich muß es aber doch zueinem Menschen sagen, guck, mir sind just die dreiFinger abgestorben, mit denen ich einen falschen Eidgeschworen hätt', wenn ich hätt' schwören müssen."
„Du? Wo denn?"
„Ich hätt' vor Gericht geschworen, daß nie vomAnzünden zwischen uns die Rede gewesen ist, ich Hab'gemeint, ich bring' dich damit in Angelegenheiten, wennich's sag."
„Dummes Zeug, das hätt'st du wohl auch miteinem Eid sagen können, ich Hab' noch ganz andereSachen zu Boden geschlagen," polterte Dicthelm, alser aber das schmerzznckende Antlitz seiner Frau sah,setzte er begütigend hinzu: „Red' dir mir nichts einvon einem falschen Eid, du hast ja gar nicht ge-schworen, und hättest du auch, wär's auch nicht falschgewesen, du hast ja bloö etwas verschwiegen, und