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so, ein versprochener Zuknnftstrnnk macht eher ver-drossen als lustig, wer weiß, was dann ist wenn dieversprochene Zeit kommt; man will eben trinken, wennGemüth und Zunge einmal dazu vorbereitet sind, heute,eben jetzt, und da hilft eine noch so sichere Vertröstungauf kommende Tage nichts.
Der Vetter sah schon, daß er etwas auf seine Kappenehmen mußte, er war der nachträglichen Bestätigungsicher; er sagte daher jedem Einzelnen, daß cs bei derHochzsitseinladung verbleibe, daß aber heute Jeder einHalbmaaß Wein auf Diethelms Kosten trinken könne,er habe das nur nicht laut sagen wollen, weil erglaube, cs schickt sich nicht.
Nun war doch eine mäßige Beruhigung hcrgestelltund im Waldhorn ging's hoch her in Schmausen undUnterredungen. Die eine Halbmaaß zog Kameraden nachund der Vetter hätte nichts dabei verloren, wenn er dieSchenkung wirklich auf seine Kappe genommen hätte.Diethelm saß indessen in der obern Stube und hielt beideHände vor's Gesicht, die Augen brannten ihm, aberweinen konnte er nicht. Mitten unter dem Ehrcnjubel,der ihn neu in's Leben zurückführte, konnte er den Ge-danken nicht los werden, daß das ein Leichenbegängnißwäre, sein eigenes, er war scheintodt und er konntenicht aufschreicn: ihr begrabt einen Mann der lebt,nein, ihr begrüßt unter den Lebenden einen Todtcn.Hirnverwirrend drang cs auf ihn ein und er meinte,er sei wahnsinnig, er hätte gerne gesprochen, um vorsich selber sicher zu werden, wie er sei, aber der Lärmwar so groß und Fahren und Reiten so wild. Darum