Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
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vor Freude weinend die Hände zusammen. Am Hausedes alten Schäferle wurde plötzlich der Schlitten Diet-helms gestellt, der Paßauf war wie wüthcnd an dieKöpfe der Pferde hinaufgesprnngcn und ließ sie nichtvom Platze, bis ihm ein Reiter mit der Peitsche einesüberhieb, daß er winselnd davonjagte. Drinnen in dernieder» Stube, die Stirne an die Fensterscheiben ge-drückt, stand der alte Schäferle und aus seinem zer-fallenen Antlitze sprach Kummer und Klage, daß maneinen Mann wie Dicthclm wie einen alles beglückendenHelden cinholte. Dicthelm sah nur einen Augenblickunwillkürlich hinüber und Martha grüßte den so schwerbetroffenen Trauernden, dieser aber blieb starr undbewegungslos. Weiter ging der Zug und ordnete sichnoch einmal unter Trompeten- und Jubclschall.

Als Diethelm absteigen wollte, stellte sich derWaldhornwirth neben ihn und hielt ihn auf demSchlitten. Er hatte als diensteifriger Marschall dieseHuldigungen angeordnet und verlangte nun auch derenrichtigen Verlauf.

Ihr müsset ein paar Worte reden," lispelte erDicthclm zu und rief dann laut:Ruhe! Stille! derHerr Dicthclm will reden."

Lieben Freunde und Mitbürger!" begann Dict-hclm und nochmals wurde Ruhe geboten, worauf erwiederholte:Lieben Freunde und Mitbürger! Ichdanke euch von ganzem Herzen für die Ehre und Liebe,die ihr mir erweist, ich werde sie euch nie vergessen,ob zwar ich sie nicht verdiene. Was Hab ich dennGroßes gcthan? Ich bin kein Brandstifter, kein Mord-

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