Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
Seite
196
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hin und her so zitterten seine Hände, er faßte esstraff.

Ich mein' immer," sagte die Mutter mit verklärtemAntlitze,es sei Alles nur ein Traum gewesen. Odas wär doch prächtig, wenn unser Haus noch stündeund Alles wär nicht wahr."

Wcibergeschwätz, es ist Alles wahr, still!" sagteDiethclm zornig; die Kälte, die er immer innerlichspürte, fast wie einen gefrornen Punkt, so sehr er sichäußerlich erwärmte, rann ihm jetzt wieder durch Markund Bein. Er hielt an und trank einen mächtigenZug Heidelbccrgeist. Die Musik kam immer näher.Man sah jetzt einen großen Trupp Reiter und einerritt im Galopp vorauf nach Diethclm zu, kehrte aberbald wieder um und ordnete die Zurückgebliebenenhüben und drüben an der Straße zu Spalier.

Was sollte das sein? Sollte Diethclm wiedergefangen genommen werden? Aber wozu war danndie Musik? Die Rappen, von den Klängen erweckthoben die Köpfe hoch und rannten wiehernd davon.

Fränz hatte das beste weitsichtige Auge, sie erkanntebald den Vetter Waldhornwirth, der nun ein wirklicherTrompeter war, auch andere Buchenbergcr erkannte sieund Diethclm übergoß es wieder abwechselnd flammendheiß und schauerlich kalt.

Dort, genau an der Stelle, wo im Sommer dieDeichsel gebrochen war, dort scholl Diethelm ein Trom-pctcntnsch und hundertstimmiges Hoch entgegen. Alleswas in Buchenberg beritten war und eine große Anzahlvon Unterthailfingen, die sich dazu gesellt hatten, hielt