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rauchten und nach solchen Tagen hatte Franz immereinen schweren Stand, denn die Mutter wollte durchausnicht mehr an die öffentliche Tafel. Nun aber hießes, das könnte dem Vater schaden, wenn man jetztzeige, daß man sich schäme, die Mutter verstand sichmit schwerem Herzen dazu und Franz hatte oft auf-richtiges Mitleid mit ihr, wenn ihr der Gang zu Tischeso peinvoll wurde, aber Franz beredete sich, daß esuöthig sei, daß sich die Mutter wieder an die Menschengewöhne und sie vermochte die Postmeistcrin mit an denTisch zu sitzen und die Mutter beständig im Gesprächzu erhalten. Der Amtsvcrweser lehnte auch fortanjede bezügliche Frage seiner Nachbarn ab, und manwar fast heiter. Die Mutter lebte sichtlich wieder auf.Fränz war in der Wohnstube der Postmeistcrin baldmit dem Amtsverwcscr bekannt geworden und dieserthciltc ihr freiwillig, aber unter dem Siegel der Ver-schwiegenheit frohe Kunde über ihren Vater mit. Marthafand ihn nun gar nicht mehr henkergleich, sondern grund-mäßig gut, man sähe es ihm ja an den Augen an,und sie segnete ihm jeden Bissen und jeden Trunk, dener zum Munde führte. Von nun an kam der Amts-verweser jeden Tag später als gewöhnlich in die Kanzlei,denn er trank seinen Kaffee und rauchte seine Cigarrein der Wohnstube der Postmeistcrin und unterhielt sicheifrig mit Fränz, die redegewandt und schelmisch warund der die verhüllende Trauer noch einen besonder»Reiz verlieh. Dennoch kam cs nicht weiter als zueiner gewissen gefallsamen Annäherung zwischen Fränzund dem Amtsverwcscr, denn beide hüteten sich in