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er ist ein saubers Bürschle, er speist unten an derTafel." Die Mutter ermahnte sie vom Fenster weg-zugchen, sie müsse sich ja schämen, wenn er sie sähe,Fränz aber behauptete, daß das gar nicht der Fall seiund bald bemerkte der Amtsvcrweser, welche Augennach ihm ausschauten und es entstand ein regelmäßigesund immer entschiedeneres Grüßen herauf und herabam Mittag. Die Mutter ward auch bald neugierig,den Mann zu sehen, den sic seit jenem schrecklichenAbende nicht mehr erblickt hatte und von da an hatteFränz gewonnen Spiel; sie ließ nicht ab und hattedabei willfährige Hülfe an der Frau Postmeisterin, bisdie Mutter sich entschloß mit ihr an der Tafel zuspeisen. Martha gab nun endlich nach, besonders alsihr Fränz immer eindringlicher machte, wie gut das fürden Vater wäre, wenn man mit dem Amtöverweserbekannt sei und wie man auch gesprächlich manchesvon ihm erfahren könne über den Stand der Unter-suchung. Das leuchtete ein. Anfangs stand Marthaoft viele Tage mit trockenem Munde auf, sie konntekeinen Bissen hinabbringen, wenn sie den „Herrn" an-sah, der ihr so schweres Herzeleid angethan und derihren Mann auf Zeitlebens in's Zuchthaus bringenkonnte. Es war ihr immer, als säße sie mit einem Henkeram Tische und sie begriff gar nicht, wie er so ruhigSpeise und Trank zum Munde führte, während er aufdie Fragen seiner Tischnachbarn erzählte, daß heute derund jener eingebracht worden sei oder daß dieser oderjener in's Zuchthaus abgcführt wurde. Martha sahdann oft nach seinen Händen, ob die nicht vom Blute