Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
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Flcck an dem Menschen läßt, wie es Alles mit sichhinabzerrt; er erhob den Blick lange nicht, es warihm, als stände seine Frau vor ihm und er könnte sienicht anschauen. Hätte er erst gewußt, daß er sie aufdemselben Stuhle verricth, auf dem sie ihm zu Liebeihr Gewissen opferte!

Das thut mir am wehesten, daß ich das Habsagen müssen," rief er endlich mit tiefschmerzlichemTone. Der Richter beruhigte ihn, daß das Niemanderführe, er war aber Inquirent genug, die weicheStimmung Diethelms zu benützen und mit verändertenFragen noch einmal das ganze Verhör von vorn zubeginnen und Schlag auf Schlag gingen die Fragen.Der alte Schäferle war diesen Vormittag auch wiederim Verhör gewesen und im Schmerze um den Todseines Sohnes, den er rächen zu müssen glaubte, machteer sich kein Gewissen daraus, seinen Aussagen einenoch entschiedenere Fassung zu geben, und daß Medardgeradezu die Woche bezeichnet, die Diethelm ausdrücklichzur Brandstiftung festgesetzt habe, wenn es ihm gelänge,seine Frau aus dem Hause zu bringen. Der alteSchäferle hoffte, daß es vielleicht gelingen werde,Diethelm zu einem Geständnisse zu überrumpeln, wennman ihm bestimmte Thatsachen vorhielt und Gleicheserwartete auch der Richter. Diethelm merkte baldwas vorging und war wiederum schnell gcwaffnct undberief sich in den meisten Antworten einfach auf seinegestrigen Aussagen.

Nicht mehr stolz, innerlich geknickt, saß Diethelmin seinem Gefängnisse, er merkte wohl, daß sich ein