Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
Seite
182
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Punkt aufgethan, von dem er in den Grund gestürztwerden konnte. Jetzt bat er den jungen Kübler, derin der Wartung der Gefangenen seinem Vater bei-stand, ihm noch eine Unterredung mit dem Waldhorn-wirth zu verschaffen, aber der junge Kübler war ein-gedenk, wie Diethclm ihn mit Undank angefahrcn undsogar gedroht hatte, ihn zu verrathen, er blieb allenSchmeichelworten unerbittlich und Diethelm, dessenFurcht vor einem Mitwisser noch größer war als dievor dem Gerichte, fand sich endlich drein, Alles ge-schehen zu lassen wie es sich von selbst machte, ja esgab Zeiten, in denen er so zerknirscht war, daß er dieEntdeckung wünschte, nur um dieser schwebenden Qualenthoben zu werden. So zerknirscht er aber auch inder Einsamkeit des Gefängnisses war, so kampfgerüstetund fest erschien er jedesmal vor dem Richter, schon dieStimme desselben erweckte ihn zu Muth und Trotz undbald zeigte sich, daß die ursächlichen Verbindungenzwischen allem Geschehenen nur ihm klar waren, denAnderen zerfiel Alles zusammenhanglos.

Dieß stellte sich besonders heraus, als der Amts-verweser die Fortführung der Untersuchung dem neubestallten Richter übergab. Man hatte geglaubt, daßein neuer in Criminalsachen gewiegter Manu Diethclmverblüffen und verwirren würde, aber gerade dasGegentheil war eingetreten; dem fremden Mannegegenüber, der ihn nie weich gesehen hatte, fühlte sichDiethelm doppelt stark und bei manchen Fragen zeigteDiethelm sein Uebergewicht, indem er sagte: das Habich im Protokoll von dem und dem Datum schon