Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
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Sie haben recht, ja, aber ich möcht' laut schreien,daß es die ganze Welt hört, was man an mir thut.Jetzt will ich aber nicht mehr reden. Fragen Sienoch, was Sie zu fragen haben."

Der Richter stellte fast nur noch der Form wegeneinige Nachforschungen an, dann fragte er Diethelmzuletzt, ob er in Bezug auf seinen Verhaft noch etwaszu wünschen oder zu klagen habe. Diethelm erwiderte,ob er den Advokat Rothmaun sich zum Nechtsbeistandenehmen dürfe. Als der Richter hierauf erwiderte, daßdieser im Aufträge der Fahrniß-Versicherung sein An-kläger sei, schloß Diethelm:

Dann will ich gar keinen Advokaten. Ich Hab abernoch eine Bitt, ich schäm' mich fast sie zu sagen; manhat mir die Hosenträger genommen, damit ich mich nichtdran aufhänge, und ohne die Hosenträger ist mir'simmer, als ob mir der Leib aus einander fallen thät."

Der Richter klingelte dem Amtsdiener und befahlihm, das Gewünschte Diethelm wieder zurück zu geben.Der Amtsdiener meldete leise etwas, und der Richtersagte:

Diethelm, ihr könnt eure Frau und eure Tochtersehen, wenn ihr versprecht, nichts von eurer Anklagemit ihnen zu reden."

Diethelm versprach und blieb auf dem Stuhle sitzen.Mit scheuen Bücklingen trat Martha ein, Fränz aberdrang ihr vorauf und streckte dem Vater beide Händeentgegen. Diethelm schüttelte sie wacker und reichtedann die andere Hand seiner Frau, die er aber baldzurückzog, um sich eine Thräne abzutrvcknen. Fränz