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Alles, ich Hab' erfahren, was fremde Menschen sind,und da schwör' ich's unter freiem Himmel, nie, nie,so lang euch ein Aug offen steht, verlass' ich euch.Jetzt lasset mich nur euer' Hand küssen. Ich kannAlles wieder gut machen an euch und am Vater.Ach Gott, wie gcht's ihm denn?"
Martha schwieg.
„Ist er verbrannt?" schrie Franz so grell, daßselbst ein losgespanntes Pferd, das an ihr vorbeiwollte, rückwärts wich.
Martha schüttelte den Kopf, und erst mit schweremAthem konnte sie die Worte Hervorbringen:
„Er sitzt im Criminal."
Die Postmcisterin, die Franz noch vom Markteher kannte, zog dieselbe in das Hans und hier erfuhr sienun Alles. Franz küßte aber- und abermals die Händeder Mutter, dann legte sie ihre heiße Wange an dieeingefallene kalte Wange der Mutter und sagte:
„Ach Gott, wenn ich nur mein warmes jungesBlut da in euch hinübergießen könnt'. Kommet nurjetzt gleich, wir müssen sehen, daß wir den Vatersprechen können."
Martha erklärte, daß sie nicht mehr gehen könne,ihr seien die Beine wie abgehackt, vom Todtenbcttedes Kindes weg in solch' ein Elend hinein, das sei zuviel. Fränz befahl schnell einen warmen Wein fürdie Mutter, sie lief in raschen Schritten im Zimmerhin und her, das dauerte ihr viel zu lange, bis dasBefohlene kam, sie wollte selber hinab und das An-geordnete bereiten, sie verstünden das hier nicht; aber