Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
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Criminalgericht zusammcnhängt schien keinen Spaß zuverstehen.

Wie ein gefangener Ritter empfahl nun Diethelmseine Rosse der sorgsamen Wartung. Waffen hatte ernicht abzuliefern, aber gewiß konnte Diethelm besserschreiben und lesen und war mindestens so verschlagenund ehrgeizig als je ein Mann, der im Harnisch ras-selte ; daß man aber in anderen Zeiten war, zeigte be-sonders der Ofen, der war so winzig und windig undein Ritter, wenn er von einem Raubzuge in eine Her-berge kam, fand einen Baumstamm im breiten Ofenprasseln. Wäre nicht eine abgestumpfte Sandsteinkugelauf dem Ofen gelegen, Diethelm hätte sich nicht ein-mal die Hände wärmen können, und doch fühlte ervon innen heraus eine unbezwingliche Kälte, als obnicht Blut, sondern Eiswasscr ihm durch die Adernrinne. Er bat nun mit einer gewissen Demuth in derStube bleiben zu dürfen, bis seine Zette geheizt war.Der alte Gefangenwärter ging weg und ließ Diethelmmit dem Landjäger und seinem Sohne allein. Diesemempfahl nun Diethelm nochmals seine Pferde und trugihm auf nach dem Waldhornwirth in Buchenberg zuschicken, damit er Roß und Schlitten abhole und gutin Stand halte.

Soll ich den Hund hier behalten?" fragte derjunge Kübler den abgewendet Sprechenden.

Diethelm schüttelte den Kopf verneinend, dannwendete er sich um und sagte in hciterm Tone:

Dein' Braut ist vor ein paar Tagen noch beimir gewesen, ihr könnt euch drauf verlassen, daß ich