Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
Seite
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hören. Diethelm brachte es mit dem Vetter und demSchmiede dahin, daß sie eine Feuerwand einbrachcnum durch die Oeffnung die Schafe zu retten, und soviel auch die Umstehenden abwehrtcn, Diethelm konntees nicht ertragen, daß auf Einmal so viel Leben undsei es auch nur das der Thierc, draufging; er drangselber durch die eingerissene Wand ein, wie in einenKnollen zusammengcpreßt standen die Thicre und vondenen, die der Flamme nahe waren, sprang bald eines,bald das andere wie aufgeschnellt mitten in die Flammehinein, that noch einen jämmerlichen Schrei und dieUnversehrten blökten vor sich nieder. Mit Gewaltdrängte sich Diethelm in die Mitte der Thiere undsuchte sie hinauszutreiben, aber sie preßten sich immerwieder zusammen und Plötzlich fiel er nieder, unddie Thiere standen auf ihm und um ihn und mit halbersticktem Schrei konnte er nur noch um Hülfe rufen.Es gelang dem Vetter ihn zu retten und bewußtlos,aus unsichtbaren Wunden blutend wurde Diethelm uachdem Dorfe in das Waldhorn getragen, während geradedas Haus zusammenkrachte und der Dachstuhl in dieUmfassungsmauern stürzte. Ein unerträglicher Geruchbenahm allen Menschen fast den Athem, so daß keinerein Wort sprach. Nur der alte Schäferle rief demDavongetragenen nach:Mordbrenner! du darfst nichtsterben. Du mußt doch am Galgen verfaulen."

Er wurde erst ruhiger, als eben Frau Martha kam.

Es war Tag, als Diethelm erwachte, und vor ihmstand seine Frau und hob die gefalteten Hände zumHimmel, als er die Augen aufschlug.