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das Herz im Leibe gefriere ihm zu Eis, während derVetter doch sagte, die Kälte sei gebrochen. Diethelmdachte sich die Pein Medards aus, der gefesselt amBoden liegt, die Flamme immer näher knistern, dieSchafe in der Ferne blöken hört, und wie die Flammeimmer näher heranschleicht, von allen Seiten nach ihmzüngelt und ihn still umfängt; wenn sie zuerst seineBande versengt — er hebt die gefesselten Hände denFlammen entgegen, er macht sich frei. ..
„Du lebst," schrie er einmal unwillkürlich laut auf,und der Vetter wunderte sich wieder über die so innigeLiebe Dicthelms zu seiner Stieftochter; er hieß nichtumsonst der Familienfürst.
„Wir kriegen wieder kalt, der Mond geht heuteroth auf," sagte der Vetter, als man auf der kaltenHerberge angekommen war „siehst, dort, Buchenberg zu."
Diethelm spie das Blut aus, das er sich aus denLippen gebissen.
„Was ist denn das?" fuhr der Vetter nach einerWeile fort, „ich höre die alt' Kathrin brummen, undes riecht in der Luft so gräulich."
Diethelm erwiderte nichts.
Als man Büchenberg nahe war, schrie der Vetter:„Herr im Himmel, euer Haus brennt," aber Diethelmhörte es nicht und mit Mühe erweckte ihn der Vettermit Schneereiben ans dem Schlage, der ihn getroffenzu haben schien.
Auerbach, Dorfgeschichten, Z. Band,
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