einverstanden und wendeten sich ab des Weges, aberDicchclin peitschte sie ingrimmig durch und jagte vor-bei, es war chm unmöglich, jetzt in dieses Haus cin-zutreten, ja schon dessen Anblick sträubte ihm die Haareempor. Der Vetter ward nun noch verschlossener undletzte sich nur bisweilen an dem mitgenommenenKirschengeist. Es war schon lange Nacht geworden,als man steif und starr in G. im Stern angekommenwar. Mit gekrümmten Fingern griff sich Diethelm indie Tasche, um nach seinen Papieren zu sehen. Plötz-lich schrie er laut auf und schlug sich auf die Stirne,er hatte die Staatspapiere vergessen, die er in derHauptstadt zu Geld machen wollte. Der Vetter, seinesAmtes eingedenk, tröstete ihn in seiner unfaßlichenVerzweiflung.
„Die Staatspapiere verschimmeln euch ja nicht undihr habt ja noch Geld genug."
Diethelm konnte es sonst nie leiden, daß der Trom-peter solche Reden an ihn allein verschwendete, ohnedaß sie sonst Jemand hörte; heute aber nickte er ihmschnell gefaßt zu, denn er überlegte rasch, daß dasAufgehen dieser Werthpapiere, deren Besitz er Nach-weisen konnte, bei etwaiger Untersuchung entschiedenzu seinen Gunsten sprechen müsse. Er rieb sich ge-waltig die Hände und setzte sich behaglich an denTisch.
„Ihr habt's gut," sagte der Vetter, dessen Registereinmal aufgezogen war, „euch fliegt der Neichthum nurzu, wo man gar nicht d'ran denkt."
Diethelm bestätigte den Gewinnst, den er durch