Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
Seite
131
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suche man noch vergebens. Alles versammelte sichnun um Franz und tröstete sie, ja man wollte ihr so-gar die ganze Sache ausreden, es sei vielleicht garnicht wahr u. dgl. m. Franz aber war rasch ent-schlossen, sie wollte augenblicklich heim; sie faßte beideHände des Munde und bat ihn, ihr zu helfen, daßsie fortkäme, sie jammerte um ihren Vater und ihreMutter und klagte sich selber an, daß sie von ihnenfortgegangen sei, es seien gewiß Alle verbrannt, undman sage es ihr nicht. Die Wirthin wollte sie be-ruhigen und ihr solch' wildes Rasen ausreden, aberFranz stieß sie heftig von sich.

Munde, du bist dein Lebtag gut zu mir gewesen,ich bitt' dich Munde, guter Munde, hilf' mir, daß ichfortkomm'," rief sie immer laut weinend, und Mundeselber weinte mit und versprach Alles zu thun. DerSchaffner sah auf eine Uhr und sagte, durch Buchen-berg gehe erst morgen wieder ein Eilwagen, in einerStunde aber gehe ein anderer nach G. ab, und vondort aus könne Franz leicht nach Buchenberg kommen.Franz eilte schnell auf ihre Kammer, holte ihre Kleider,und trotz aller Einrede, daß sie doch den Abgang desWagens im Hause abwarten möge, blieb sie nicht undging, von Munde allein gefolgt, nach dem Posthofe.

Wie träge schlug hier die Uhr, Fränz wollte fastvergehen vor Hast und Verzweiflung und Munde, dersie gar nicht beruhigen konnte, sagte fast unwillkürlich:

Wenn ich nur den bösen Gedanken aus dem Kopfbringen könnt!"

Was? Was hast?" fragte Fränz, ihn am Arme