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„Und du wirst jetzt noch einmal so reich," sagteMunde.
„Wie so? Hast was gestört, hat mein Vater ver-kauft?"
„Das auch, aber dein' Stiefschwester, die Kohlen-stofbäucrin, liegt im Sterben und da kriegst du Alles."
„Woher weißt das?" fragte Franz.
„Da der Peter von Untertstailfingen erzählt's, dein'Schwester wird schon gestorben sein."
Während Franz sich noch mit der Schürze dieAugen abrieb, trat ein Postschaffner vor Kälte heftigtrappend ein. Es war ein ehemaliger Unteroffizier,den Munde kannte, er bot ihm nun das Glas zumTrinken an und der Schaffner sagte, sich den Bartwischend:
„Weißt auch schon, daß Diethelms Haus in Buchen-berg abgebrannt?"
„Herr Gott, unser Haus?" schrie Fränz in lauterWehklage, und stieß im Umstchschlagen die Flasche vomTische, die klirrend auf den Boden fiel, so daß Allesim Zimmer sich nach ihr wendete. Munde sprangschnell auf und setzte die zitternde Fränz auf seinenStuhl. Der Schaffner bedauerte seine Unvorsichtig-keit, da er nicht gewußt habe, daß das DiethelmsTochter sei. Fränz aber, leichenblaß und mit stieremBlicke, wollte Näheres wissen. Der Schaffner aberhatte dies nur von einem andern gehört, der amMorgen durch Buchenberg gefahren war und wußteweiter nichts, als daß kein Mensch dabei verunglücktsei, nur einen Knecht, der das Haus angezündet habe,