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Bahn abirren; auch wenn noch so viel Gäste da waren,bemerkte man nie eine Hast, nie aber auch war Un-thätigkeit.
Franz hätte wohl kein besseres Haus finden kön-nen, um die Wirtschaftlichkeit im größeren Maßstabezu erlernen, und so erschien es ihr auch Anfangs; dergediegene Halt und die stetige Ordnung des Hausesnöthigte ihr Anfangs eine hohe Achtung und willfährigeUnterordnung ab, ja sie griff um so freudiger zu,wenn sie daran dachte, wie daheim bei den wenigenMenschen Alles so kunterbunt durcheinander ging, daßman oft nicht wußte, wann Mittag unv wann Abendist. Nach und nach fühlte sich aber Fränz wiederumbeängstigt und gefesselt von dieser Hausordnung; spätschlafen gehen und früh aufstehen, den ganzen Tagarbeiten und nie eine Lustbarkeit, ja kaum vor dieThüre kommen, dazu war sie nicht nach der Stadtgegangen; sie lebte ja hier fast wie eine Magd. Sieversuchte es, die Töchter und die Mägde zur Wider-spenstigkeit aufzuhetzen, aber sie fand kein Gehör unddie Rautenwirthin hatte ein scharfes Auge auf sie.Fränz hatte dem Sohne des Sternwirths von G. baldzu wissen gcthan, daß sie hier sei, er kam auch mehr-mals in der Dämmerung als im Erbprinzen abgespeistwar, aber mit Schrecken und Ingrimm sah Fränz, daßer fast nur Augen für die älteste Tochter der Rauten-wirthin hatte, und sich oft stundenlang zu der Muttersetzte, die großen Gefallen an ihm zu haben schien.Nun behandelte ihn Fränz mit auffälliger Mißachtungund verstand es bald mit dem ältesten Haussohn, dem