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beim Ucberhcben der Spritze auf den Schlitten ge-holfen habe, und dann mußte Dicthelm unter der Handmerken lassen, daß er mit Medard unzufrieden seiund ihn ans dem Hause thun wolle. Aber Alles nurfein behutsam.
„Du meinst, du hast mich, und ich Hab' dich imSack," sprach Diethelm in sich hinein und freute sichseiner klugen Benützung der Umstände. So hegtendiese beiden Menschen, die so einig schienen, im In-nersten den tiefsten Haß gegen einander, und währendsie noch gemeinsam die That zu vollbringen hattenund noch nicht der Beute habhaft waren, dachte einJeder schon daran, wie er dem andern den Genußverkümmere und ihn gefangen halte.
Unter der Thüre traf Diethelm einen Boten vomKohlcnhof mit der Nachricht von Martha, daß ihrnoch Mancherlei geschickt werden solle, da sie die Krankenoch mehrere Tage nicht verlassen könne. Der Botesah verwundert auf Diethelm, dem die Krankheit seinerSticftocher gar nicht zu Herzen zu gehen schien, ja inseinem Gesichte drückte sich sogar eine Freude aus undder Bote, ein armer alter Häusler, dachte darübernach, wie hart der Reichthum die Menschen mache,denn die Freude in dem Gesichte Dicthelms konntegewiß nur von der Aussicht auf die Erbschaft her-rühren. Diethelm aber.dachte an nichts weniger alsan eine Erbschaft, er war froh, daß seine Frau nochlänger wegblieb; in der nächsten Nacht mußte dieunterbrochene Vorbereitung vollführt nnd Alles raschzu Ende gebracht werden. Er ließ daher seiner Frau