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weiß cr, was er gcthan hat und hat sein Haus ange-zündet und beim Brandlöschen sich einen nassen Fingergemacht und Alles abgewischt was angekreidet gewesenist. Jetzt hat er ein neues Haus und baar Geld stattSchulden."
„Wer weiß, wie es ihm zu Muth ist," sagte Diet-helm sich mit der Hand hin und her durch das Hals-tuch streifend, als wollten die Worte nicht heraus.
Der Neppenbergcr lachte laut und sagte:
„Hab schon gehört, daß du fromm geworden seist,aber glaub mir, wenn alle Leute, die was Ungradesgethan haben, krumm gingen, da könnt' sich ein Auf-rechter um's Geld sehen lassen."
„Ich will nichts mehr davon hören," sagte Diet-helm streng verweisend und sprach nun von dem Ver-kauf, zu dem er sich willfährig zeigte. Er wußte nichtrecht warum cr das that, aber so viel war ihm klar,er mußte scheinbar darauf eingehen, um nicht Verdachtauf sich zu lenken. Auf diese Rücksicht wollte er fortanalle Klugheit verwenden und er war im Innern stolzdarauf, wie weit er cs bereits in der Verstellungskunstgebracht hatte. Diethelm nahm den Neppenbergcr mitnach Buchenberg, und da der abgchauste Mann keinenMantel hatte, gab cr ihm eine Pferdedecke, in die sichderselbe behaglich wickelte. Diethelm aber fröstelte csbei dem Gedanken, daß auch er einst wie dieser einergeliehenen Pferdedecke sich freuen könne, und wie crPeitsche und Leitseil in die Hand nahm, sprach es inihm: Darum muß geholfen werden so lang ich dasnoch festhalte.