Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
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nichts sei? Das Herz, das einmal den festen Willenzur bösen That gefaßt, sieht leicht diese schon als insich vollbracht an und wie mit dämonischer Gewaltwird es immer wieder dazu gedrängt und alle Ab-lenkungen erscheinen nicht als das was sie sind, son-dern als Hindernisse, die übersprungen und besiegtwerden müssen. Denn das ist das unergründlicheDunkel, daß das innere Sinnen, sei cs gut oder böse,alle Vorkommnisse wie eine leibliche Speise verwan-delt und sich gleich macht. Was vor Kurzem noch inKämpfen und Bedenken als freier Entschluß sich dar-stcllte, verkehrt sich in unabänderliche Nothwendigkeitund wie in einen Zaubcrkreis gebannt, aus dem nichtsmehr zu wecken vermag, erfüllt sich das Geschick.

Darum muthete diese sonst frohe Kunde Diethelmsetzt mit Betrübniß an und er knirschte innerlich vorZorn, wie ihm die Rechtfertigung vor sich genommenwar, daß sonst kein anderer Ausweg blieb. Wie zumHohne öffnete ihm setzt die schlechte Welt einen Aus-weg, den er doch nicht mehr einschlagcn konnte. Einengroßen Schick wollte er machen und was soll setzt einkleiner Gewinn? Der spielte ihm die Möglichkeit einervölligen Rettung aus der Hand und überließ ihn fortund fort den tausend kleinen Plackereien, deren Endegar nicht abzusehen war. Darum muß geschehen wasbeschlossen ist. ..

Als erriethe er Diethelm's Gedanken, sagte derNeppenberger setzt:

Guck einmal den Wirth an, sitzt er nicht da so un-schuldig und fromm wie der heilig Feierabend, und doch