Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
Seite
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von Zweig zu Zweig hüpft, bald ausschaut, bald ruft,so wandelte Diethelm hier hin und her und verstandsich endlich zu dem schweren Entschlüsse, selber Aner-bietungen zu machen und durch Zwischenhändler ver-breiten zu lassen. Der Erfolg war aber ein geringer.Diethelm brachte nichts mit nach Hause als Aussichtenauf den Verkauf der Staatspapicre, die er zu einemsehr niedrigen Tagespreise abgeben sollte; Franz aberbrachte er nicht wieder, denn sie blieb im Rautenkranze,in dem Wirthshause, wo Diethelm stets seine Einkehrhatte, um hier die Koch- und größere Wirthschaftskunstzu erlernen.

In Buchenberg ging es nun gar stille her, wennnicht hie und da Fuhren mit Heu ankamcn, von demimmer neue Vvrräthe zur Ueberwinterung der Schafegekauft werden mußten. Diethelm hatte eine wahreKanfwuth; wo nur irgend etwas zu haben war, eigneteer sich's an, bezahlte Anfangs baar, gcrieth aber auchnach und nach in's Borgen und behaftete sich mit einerAnzahl sogenannter kleiner Klettenschulden, so daß daseinsame Haus von Drängern aller Art überlaufenwurde, die besonders die bekümmerte Frau peinigten,denn Diethelm blieb jetzt mehr als je und ganz ohneGrund tagelang aus dem Hause, nur um der An-schauung seines hereinbrechendeu großen Unglücks undden kleinen Bedrängnissen zu entgehen. Er ärgertesich jetzt über viele Menschen und sah erst jetzt, wieer es hatte geschehen lassen, daß er von Jedem aus-geraubt wurde, der etwas an ihn zu fordern hatte.Menschen, die ihm sonst brav und rechtschaffen erschienen