Summe gewonnen. Diethelm ging mit dem Metzgerin's Feld und übergab ihm die gesondert gehalteneHeerde, die sogleich nach der Hauptstadt getrieben wurde,und eben als er noch im Wirthshaus saß und dortdie baare Bezahlung empfing, kam ein Wagen ange-fahren und in die Stube trat bald darauf der Kauf-mann Gabler mit noch zwei Männern, die Diethelmals die Oberfcuerschau vorgestcllt wurden. Diethelmwar sichtlich betroffen, aber schnell sagte er mit Ent-schiedenheit, daß er es mit dem Versichern nicht soernst gemeint habe, sein Haus läge so einödig und erkönne schon selber jede Feuersgefahr abwenden undsei überhaupt entschlossen, die erworbenen Vorräthebald wieder loszuschlagen. Der Kaufmann Gäblerwidersprach heftig und die Feuerschaumänncr, derMetzger und selbst der Waldhornwirth redeten Diet-helm zu, er möge doch versichern, da sei man für alleGefahren geborgen und der Zins sei so gering. Gäblerfaßte schnell den Waldhornwirth beim Wort und hatteihn bald gewonnen. Während nun die Fahrniß imWirthshaus ausgenommen wurde, eilte Diethelm heimum seine Frau gütlich vorzubereiten. Er übergab ihrzuerst das eingenommene Geld für die Hämmel undzeigte ihr zum Erstenmal in seiner rothen Schreibtafelden Einkaufspreis und ließ sie den Gewinnst selberausrechnen. Die Frau nickte zufrieden und verschloßeben das Geld in ihren Schrank, als Diethelm vonder bald ankomm enden Feuerschau und der Fahrniß-versicherung sprach. Wie gewaltsam gepackt kehrte sichMartha um und sah ihrem Manne, der am Fenster
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