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stand, starr in's Gesicht, dann setzte sie sich rasch aufeinen Stuhl, legte die Hände gefaltet in den Schoostund jammerte vor sich nieder: „Jst's so weit?"
„Was meinst? Was hast?" fragte Diethelm.
„Mußt du anzünden?" fragte Martha ohne auf-zuschauen, und wild auffahrend erwiderte Diethelm:
„Weib, daß du mich für so schlecht hältst, hätt' ichdoch nie geglaubt. Guck, aber nein, du traust mir janicht auf's Wort. Guck, mich soll die Sonn', wie siejetzt am Himmel steht, nie mehr bescheinen, nie mehrwarm machen, wenn ich nur einen Gedanken an sowas Hab'."
Und plötzlich fühlte Diethelm, wie es ihm frostigden Rücken hinablief, als wären die Sonnenstrahlenauf Einmal eiskalt, er schaute sich um und verschloßlächelnd das Fenster, das er in der Heftigkeit aufge-stoßen hatte, so daß durch die offen stehende Thüre einLuftzug strömte.
„Verzeih' mir, was ich gesagt Hab und glaub mir,ich hab's nie gedacht," sagte die Frau aufstehend, „ichwill nur ein bisle Ordnung machen, daß nicht Allesso unters über sich aussieht, wenn die Herren kommen."
Rasch veränderte sich der leidmüthige Ausdruck ihresGesichts und es war leicht zu erkennen, daß sie mitStolz daran dachte, welche Augen die fremden Herrenmachen würden, wenn sie über Kisten und Kastenkämen. Festen Schrittes verließ Martha die Stube.
Diethelm stand wie gebannt "an das Fenstersimsgelehnt, er rieb sich die Plötzlich so trocken und kaltgewordenen Hände, und fühlte mit Behagen, wie die
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