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war, verfehlte er nicht, sein häusliches Glück zu preisen.Schon mit ihrem fünfzehnten Jahre merkte Franz diebald offenen, bald versteckteren Werbungen um sic,und sie verstand es, solche hinzuhalten, während siedaheim den getreuen Munde am Bändel führte undihn in der That von Herzen lieb hatte. Denn Fränzwar bei alle dem doch kein durchaus verdorbenesWesen, sie war gutherzig und arbeitsam, nach Launeoft bis zum Uebermaaß, sie hatte die Lust zu schenken,wie ihr Vater, nur erschien ihr das, was man alsLiebe pries, oft wie ein Possenspiel, sie sah es ja vorsich bei ihren Eltern; sie glaubte nicht an einen Frieden,und Alles war nur der Welt wegen, damit die draußennichts merken. Wenn Zank und Hader zwischen denEltern war, erging es ihr fast noch am besten, dawurde sie von Jedem gehätschelt und durfte thun, wassie wollte, und wenn dann eine Versöhnung stattge-funden hatte, in der sich jedes bestrebte, dem andernbesonders liebreich zu sein, hätte sie gerne vor Ver-achtung die Zunge gegen beide herausgestrcckt; siewußte ja wohl, daß keine Friedsamkeit von Dauerwar. Fränz war in der That, wie sie schon Medardauf dem Markte genannt hatte, ein Nückel. Ein Ober-deutscher weiß gleich, was es heißen will, und es wirdihm doch schwer, dies zu erklären, denn damit, daßes ein Wesen voll Tücken und Rücken bezeichnet, istnoch nicht Alles erschöpft, ist ja damit noch nicht dar-gethcm, daß man dem Nückel auch gut sein muß, manmag wollen oder nicht; der Nückel kann bis zu einemgewissen Grade aufrichtig treuherzig sein, er kann es