68
ab, seine Haare schienen in der That seit zwei Tagensehr gebleicht zu haben und an das staubbedeckte Pferdgelehnt, sagte er mit zitternder Stimme: „Franz, ichthät sterben, ich thät mir selber den Tod an, wennich ans meine alten Tage in Noth kam'; wenn ichlaufen müßt' und nicht mehr fahren könnt', guck, ichmein', ich geh knietief im Boden, so schwer wird mir's.Wenn ich so weit 'runterkäme, nein, es darf nichtsein. Ich bin nicht allein, ein ganzes Dorf stürzt mitmir. Wenn ich Niemand mehr was schenken könnt'— lieber möcht' ich gestorben sein."
Franz tröstete so gut sie konnte und nannte dieseSchwermuth nur eine Folge des Schreckens. In Un-terthailfingen, kaum noch eine Stunde von Buchen-berg, war Diethelm eigentlich schon zu Hause, dennhier hatte er einen Weidgang für vierhundert Schafegepachtet. An der Schmiede wurde nun die zerbro-chene Deichsel wieder festgenietet und der Wein imWirthshause festigte fast ebenso das geknickte GemüthDiethelms, ja er fühlte sich so frisch gestimmt, alsginge es zu einer besonder»: Festlichkeit und in selt-samer Laune schickte er nach dem Bader und ließsich von ihm mitten in der Woche die Bartstoppelnabnchmen.