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3 (1853)
Entstehung
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ganzen Welt verbrüllt habe" und Franz hatte daraufnichts zu erwidern, als daß das Verbleiben in derStadt ja so schön gewesen sei. Trotz der Erwähnungdieses Säumnifses dachte kcincr von beiden daran, wiees Pflicht gewesen wäre, alsbald selbst heim zu eilenund die Uebernahine und Einräumung selbst anzuordnen,statt sie der Mutter über den Hals zu schicken. Fränzund Diethelm waren wie zwei Menschen, die, ohnees sich offen zu gestehen, daß sie ein Unrecht begangenund doch dessen bewußt, gegen den losfahren, dessenLeiden ihnen den Spiegel ihres Thuns vorhält. Diet-helm schwur, daß er nun der Mutter das Manteltuchgar nicht gebe, sie habe es nicht verdient, und nurhierin beschwichtigte Fränz und deutete auf die Kränk-lichkeit und daraus folgendes grämliches Wesen derMutter hin. Nun waren sie wieder beide wohlgemuth,denn sie konnten jeden kommenden Vorwurf mit mit-leidigem Achselzucken von sich weisen.

Am Waldrande in der Mitte des Weges erhob sicheine Staubwolke und als die Fahrenden näher kamen,zeigte sich eine große Heerde Schafe. Der Schäferkannte Diethelm und sagte, daß er am Abend in Buchen-berg sein werde und lobte überaus die eingekaufteHeerde. Diethelm empfahl ihm ruhigen Trieb zu haltenund warf auch ihm ein Stück Geld zu.

Das ist Alles unser," sagte Diethelm dann mittriumphircnder Miene zu Fränz und mit Stolz wieser weiter hinaus, wo wieder eine Heerde in einerStaubwolke sich zeigte, und es war ihm, als ob nir-gends Raum genug wäre und auf allen Wegen sich