Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
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Siebentes Kapitel.

Von Trompeten- und Posaunenschall erweckt schlugDiethelm am Morgen die Augen auf, es schien chmfast, als ob es die Stadtzinkenisten gerade auf ihnabgesehen hätten und chm war jetzt so schwer, als obdie ganze Last des Erkauften leibhaftig auf ihm läge;er überschaute jetzt nochmals die Zahlen in seiner rochenSchrcibtafel und erkannte, daß er mehr eingethan alsin's Mäß will. Jetzt galt es aber muthig einzuftehen.Fränz war sehr mißlaunisch, sie hatte sich in den vor-nehmen Kleidern doch ausnehmend gefallen und kamsich wie erniedrigt vor in der gewohnten Tracht. Siemußte nun den Vater zu dem Kaufmann Gäbler be-gleiten, wo man feines blaues Tuch zu einem Mantelfür die Mutter einkaufte, und von den Zureden Gäblersunterstützt ließ sie nicht ab, bis auch für sie mehrerestädtische Kleider eingekauft wurden. Gäbler warüberaus freundlich und sagte, daß Diethelm mit Rechtden Ruhm habe, daß gut mit chm handeln sei und eretwas an sich verdienen lasse. Als Diethelm die Waarebezahlen wollte, lehnte dieses Gäbler mit dem höflichenBeisatze ab, solche Kunden müsse man sesthaltcn, denen