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rungszeichen des Zerfalls geworden, denn diese einfacheUhr kostet dreitausend Gulden; Diethelm hatte für seinenSchwager, der sich mit dem Uhrenhandel beschäftigte,um diese Summe Bürgschaft geleistet, der Schwagerwar in der Fremde geblieben, und man konnte nochvon Glück sagen, daß er seine Familie Nachkommenließ, nachdem man sie mehrere Jahre ernähren mußte.
Ach! An Alles knüpften sich traurige Erinnerungen.
Es war stille ringsum, denn das Haus Diethelmslag weitab vom Dorfe auf einer Anhöhe. Marthaöffnete das Fenster, horchte hinab und schaute hineinin die sternglitzernde Nacht, dann setzte sie sich wiederzur wachhaltenden Arbeit und ihr ganzes Leben zogan ihrem Sinnen vorüber. Jung verheirathet an einengrämlichen, bis zum Hungerleiden geizigen Mann, dernicht umsonst der Grobbauer hieß, hatte sie ein schwe-res Loos, sie gebar drei Kinder, von denen sie zweibegrub und nur das älteste, eine Tochter war ihr ge-blieben als auch ihr Mann starb. Sie verfeindete sichmit ihrer ganzen Familie, besonders aber mit ihremBruder, dem Schäuflerdavid, als sie ihren überausschmucken Knecht, den Diethelm heirathete. Die Leutesagten, der Diethelm habe um die Tochter Marthas ge-freit, die Mutter aber habe ihn für sich behalten. Baldnachdem die Tochter auf den Kohlenhof, zwei Stundenvon Buchenberg, verheirathet war, feierte Martha ihreHochzeit mit Diethelm. Dieser, obgleich zwölf Jahr jün-ger, schien überaus glücklich mit seiner rüstigen wohl-häbigen Frau, er ehrte und erfreute sie, wo er es nurimmer vermochte und schien sich noch immer fast als