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vogelartigem Gesichte, sie war ersichtlich älter alsDiethelm, und wie sie jetzt tief Athem holend vomSpinnen aufschaute und in die Lampe hinein starrte,sah man, daß ein schwerer Kummer sich in diesemAntlitze heimisch angesiedelt hatte. Sie hatte heutealle heimkehrenden Marktgänger nach ihrem Manneausgefragt, die einen gaben nur halben Bescheid, dieanderen verkündeten Dinge die unglaublich waren.Freilich hielt Diethelm strenge darauf, daß sie keine volleEinsicht in seine Handelschaft hatte, so viel aber wußtesie doch, daß er jetzt baar Geld brauchte, er konntealso unmöglich eingekauft haben. Mit den heimkehren-dcn Marktgängern, ihren mitgcbrachten Lcderspangen,Gewandstoffen, Kinderpfeifen und Kindertrompetcn, mitder Musterung der cingekauftcn Pferde und Kühe, vorAllem aber mit der lärmenden Laune der Angetrun-kenen war etwas von dem geräuschvollen Marktgcwühlein das stille Dorf gedrungen und die Heimgeblicbenensahen dem verwunderlich zu; vor Allen aber betrach-tete die Grobbäuerin — wie Martha Diethelm nochimmer nach ihrem verstorbenen Manne genannt wurde-v das Alles als wäre es etwas Unerhörtes. Dazeigten die einen die neuen Schuhe und Stiefel, diesie in der Hand trugen und ließen um den Preisrathen, oder sie übergaben den Kindern die für sie ein-gekauften, die damit davon rannten; andere ließen ihreneuen Hüte mustern, die sie auf dem Kopfe trugen,während sie die alten in der Hand hielten und man-cher Spaßvogel stülpte den neuen Hut über den altenauf den Kopf. Der Schmied hatte seinen Weißdorn-