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zählte und klimperte lange mit dem Gelde, das er demStcinbauer einhändigte; das graue Säckchen betrachteteer dann eine Weile still und steckte es endlich zu sich,wobei er es an Spottreden auf den Steinbauer nichtfehlen ließ; dieser aber zählte aber und abermals dieHäufchen ab und hörte auf Nichts.
Vor dem Hause athmete Diethelm tief auf undsagte dem Reppeuberger, daß er tausend Gulden habenmüsse, und wenn er sie aus dem Heiligenkasten stehlensolle.
„In dem Nest muß Geld sein, hilf's holen," er-mahnte er den Reppeuberger. Dieser wußte auch Rath,der Kastenverwalter hatte einen großen Posten bereit,aber nur auf Hypothek oder Wechsel. Von elftererkonnte bei Diethelm keine Rede mehr sein, er hattenichts Unbewegliches als sein Haus und die Wiesen,und das war die letzte Sicherheit der Frau; und hätteer auch diese, wie er wohl wußte, zu einer Unterschriftbewegen können, er durfte cs für sich selbst nicht thun,denn mit Aufnahme einer Hypotheke wäre all' seinAnsehen vernichtet; vor dem Wechsel aber hatte Diet-helm eine Höllcnscheu, der Reppeuberger mochte daseinen albernen Bauernaberglanben schelten und darüberspötteln wie er wollte. Vor der Thüre des Kasten-Verwalters stand Diethelm mit Reppeuberger wie an-gewurzelt, er lachte zwar, wenn Reppeuberger das„Haus Diethelm" auffordcrte, zu verfahren wie ihmzukam, aber innerlich bebte ihm das Herz; endlichmußte doch ein Entschluß gefaßt werden, und weil denneinmal das Unvermeidliche zu vollziehen war, entlehnte