nähme seines Zuhörers ermuthigt, weiter heraus, wieglücklich ein vcrmöglichcs Mädchen mit seinem Wilhelmwerden könne, er wolle den Engel in der ober» Stadtkaufen und ausbauen und sei ohne Rühmens der ge-schickteste Wirth. Diethclm nickte eiuverständlich undbemerkte nur, daß der Wilhelm noch jung sei undwohl noch ein paar Jährchen warten müsse, und derWirth stieß eben mit ihm an, als der Rcppenbergercintrat. Diethelm nahm ihn bei Seite und vernahm,daß nichts zu verkaufen sei und höchstens um's halbeGeld.
„Sag nur, ich behalt' den Posten auch noch," riefDiethclm plötzlich laut und sagte dann, daß es Allehören konnten leichthin zu dem Wirth:
„Kannst mir nicht auf eine Stunde fünf hundertGulden geben?"
„Auf eine Stunde kann's schon sein," erwiederteder Wirth, „es hat mir ein Händler tausend Guldenaufzubewahren gegeben. Nicht wahr, du bringst mir'sgleich wieder? Von wegen, wenn's mein wär' könntest'sbehalten so lang du willst, wär' mir sicherer als imKasten. Es ist halb Silber und halb Papier. Waswillst?"
„Die Thaler, der Steinbauer hört das Geld gernklappern, er traut ihm eher."
Diethelm empfing ein graues Säckchen mit denGeldrollen, er übergab die kleine Last dem Rcppenbergerzum Tragen, befahl der Fränz ihn hier zu erwartenund ging mit seinem Geleite stolz durch das Markt-gewühl. In der Post brach er alle Rollen auf und