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seines Bruders, des Schäfers Medard, den wir schonbeim Ausspannen gesehen haben, und schon von fernezerrte der falbe Hund an der Kette, die am Gurteseines Herrn befestigt war und weckte diesen aus stillemNicderschauen, so daß er aufblickcnd rief:
„Hast sie gefunden?"
Der Soldat nickte mit dem Kopfe und erst als erbei seinem Bruder war und den Hund gestreichelt hatte,erzählte er, wie er die Fränz allein auf dem Marktegetroffen, wie sie miteinander umhergeschlendert undeben zum Tanze gehen wollten, als Diethelm dazwischenkam und ihn so sonderbar davon schickte.
Der Schäfer dagegen berichtete, wie es ihm sei, alsob die ganze Welt aus dem Leim ginge, daheim habeder Meister so nöthlich gcthan, wie wenn Alles bei ihmauf Spitz und Knopf stehe und kaum auf den Marktgekommen, kaufe er wie besessen ein und thue, wiewenn er fragen möchte, was kostet das Schwabenländleda? Er habe die Hämmel verkauft und könne denHerrn nirgends finden, um ihm das Geld zu geben.Ucberhaupt erzählte er, sei der Meister seit fast einemJahr zweierlei Menschen, bald streichele er einen wiemit Sammtpfoten, bald sei er ein borstiger Igel, baldlobe er Alles, bald mache man ihm gar nichts recht.Die Brüder besprachen sich noch lange über das selt-same Wesen des Meisters, denn auch der Soldat hatteehemals bei Diethelm als Schäfer gedient.
Als der Schäfer äußerte, daß der Diethelm viel-leicht um so größer thue, je kleiner er geworden seiund vielleicht noch einen tüchtigen Naps mache, so lang