Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
Seite
7
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immer mehr Bekannte sammelten, die seinBaroncn-Fuhrwerk" lobten und Heils geradezu, Heils auf Um-wegen seinen ReichHum hervorhoben. Diethelm hieltdie Hand auf den Sattelgaul gelegt, er war im Stehenkleiner als er auf dem Wagen erschienen war, er maßkaum etwas mehr als sechszehn Faust, wie die Rappen,und war auch so wohlgenährt und breit wie sie. Ervernahm nun, wie das immer geht, von schlechtenMarktaussichten, das Ausgebot sei groß und die Nach-frage gering, da Händler und Fabrikanten den Preissehr drückten und überhaupt baar Geld knapp sei, daAlles auf Zeit kaufen wolle.

Dann verkauf' ich gar nicht, und kauf' selber,"erwiederte Diethelm und schlug sich dabei auf denBauch, um den er eine umfangreiche leere Gcldgurtgeschnallt hatte. Mehrere boten ihm nun sogleichWolle und Schafe an, aber er lehnte für jetzt nochab und als man ihn aufforderte mit in die Stube zugehen, schien er sich schwer von seinem Gefährte zutrennen und aus seinen Mienen sprach nur halb derihn bewegende Gedanke:So wie man geht und stehtherumlaufen, das hat kein Ansehen, da ist man wiejeder Hergelaufene, ich wollt' ich könnt' mit meinenRappen und meinem Kütschle in den Stuben herumfahren, da zeigt sich doch auch gleich wer man ist."Es war ein seltsames Lächeln mit dem endlich Dict-helm die Rappen in den Stall schickte. Die stattlicheRotte, die ihn umgab, konnte er mit Fug als sein Geleitebetrachten und waren auch verkommene Leute darun-ter, ehemalige Schafhalter, die jetzt als Unterhändler