und Homilien.
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crkohrne Wohlthatcn Gottes waren, wie der Auf-enthalt Jesus im dunkeln Galiläa. Was wissenwir oft, was wir ohne dies und jenes gewordenund nicht geworden waren — wer kennet sich selbst?Wenn aus jedem Guten unsers Lebens erhellet,daß es meist nur durch Mangel, Prüfung, Gefahr,Drang, Selbstthatigkeit hervorqelockt wurde, richtenicht, tadle nicht, sondern thue! ersetze! wendean! Wo das Saamenkorn siel und wo's nichtsiel! Schatten und Licht auf deinem Lebensbildewird einst, wohlgebraucht, sich in das Loblied sam-meln, das du in einer andern Welt, wenn dudein Leben in größerer Verbindung siehest, deinemGott wirst anzustimmen haben: Lobe den
Herrn, meine Seele, und vergiß nicht,was er dir Gutes gcthan hat :c. (Ps.ic>3, i — 5.) Ich danke dir darüber, daßich wunderbar gemacht hin rc. (Ps. i3g,14 — 18.)
Warum sollt» mir also nicht erlaubt seyn,hier ohne weitern Uebergang das Andenken einesgroßen und guten Lebens zu feiern, dem wir alleso viel schuldig sind, das heutige Geburts-fest unsers Landesvaters: und in ihmalso welch einen Zusammenfluß göttlicher Wohltha-ten und Gnaden! Wenns so äußerst selten ist, daßder Landesherr, der Erste seines Volks, zugleichder Erste desselben ist an Gaben und Aufklärung,und noch ungleich seltener, daß jeder Lichtstrahl