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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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II. Antiquarische Aussätze.

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ander widersprechende Wesen, die Zeit und dasBild eines Leichnams vereinigt, deren Jedes dieAlten auch als Bild kannten, jedes aber sür sichund in sich selbst bestehend brauchten. Die Zeitschlich mit gefesselten Füssen als ein krummer Greisdaher;*) ihr gehöret das Stundenglas und dieSense. Das Bild vom Mähen bewohnrcn sie auchals ein Symbol der Vergänglichkeit;**) da warenes aber Schnitter, die da mährten, keine Gerippe:denn diese können ihrer Natur nach weder mähennoch die Stunden zahlen. DaS Skelet und die Lar-ve hatten sie, wie wir gesehen haben, auch; beideaber in ihrer natürlichen Bedeutung; ohne das siewidrige Begriffe ungereimt hätten paare», den Lcich-N> m zum handelnden Wesen oder de» Tobten zumTrde umschaffen wollen. Wie es nun entscheidendeKennzeichen des stumpfen Sinnes ist, wenn er diewahren Attribute einer Sache nicht erfaßt, und wiees kcin gewisseres Kennzeichen des falschen Geschmacksgiebt, als daß er gegebene Bilder widrig und nichtauf dem rechten Punkt vereinet: so können wir denSchluß leicht fassen, was von einen, Symbol zubrüten sei, das in seinen eignen Gliedern nicht feststeht.

Auch haben sich die Christen der ersten Jahr-hunderte, insonderheit in Rom, lange von diesem

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