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II. Antiquarische Aufsätze.
Verhängnissen gepaart, wenn er die Menschen mitschweren Händen ereilet, er)
Bei Hesiodus ist er seinem sanften BruderSchlaf sehr unähnlich: er hat ein eisernes Her; inseinem Busen, hält fest, wen er ergreift und istfeindlich auch den unsterblichen Göttern, b)
Bei Eurividcsc) nahet er der sterbenden Alce-stis als ein Unterirdischer, ein Priester des Todten-reichs, ein Bote des Pluto. Er kommt Mit seinemStahl die Locke der Königin abzuschneiden und siedamit als ein Opferthier dem Orkus Zu weihen;Apollo selbst weicht ihm aus, damit er Nicht verun-reinigt werde. Als Alcestis stirbt, höret sie den Cha-ron rufen, sie sieht den nahenden Pluto und Nachtbedeckt ibre Augen. Da Herkules sie befreien will,nimmt er sich vor, dem schwarzgekleideten König, demTode, aufzulaurcn, wenn er vom Blut des Todten-opftrs tränke, ihn sodann mit seinen starken ArMenzu umfassen und nicht loszulaffen; bis er ihm dastreue Weib seines Gastlreundcs wieder heraus brächt».
Solche Bilder vom Tode hatten die Griechenin ihrer Tradition und Phantasie, denen die Dichterfolgten. Der Tod war ihnen ein so fürchterlichesgehaßtes Wesen, daß sie seinen Namen nicht gernnannten ä) ja daß ihnen sogar der erste BuchstaS
s) Iliscl, n-, 8zz. x>. 48b. 672. 56g. etc.
l>) llieoß. 762. sog. c) Llcest. xroloß» sog.
ä) IVIenrs. <lo lbeinero 6sx. 1. Oronov, tkees. Vol.il, x. 1086. sog.