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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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II. Antiquarische Zsufsatze.

zutheiltest: so ist Jedem deiner edlen Männer, auchohne daß du ein. Nemesis nanntest, die Nemesisheili.. Nur einem Paris kommt» zu, gleichgültigdarüber zu sevn, was Menschen von ihm denken;selbst Helena ists nicht und ehret die Nemesis,deren Ahndung sie über Troja brachte. Von allengriechischen Helden ist keiner, der auch im größtenFemr des Glückes und Hstuths nicht erinnert werde,sich vor dein Uedermuth zu hüten, damit er den Un-willen der Götter nicht wieder sich reize. Keinerwagts mit einem Gott zu streiten; bescheiden weichter zurück, sobald er dessen Gegenwart entdeckt: dennauch dem Diomches und Aja^ war ihre Kühnheit ge-gen die Götter verderblich. Unwillig ernst siebt Ju-,piter drein, (vs^Ler«-«) wenn ein Nichtswürdigerden Edcln oder der Ungleiche den Ungleichen angrcitt.Jeder sich selbst rühmende Held beuget vor, daß nie-,mand ihm dielen Selbstruhm verdenke; auch in derwildesten Lcidenschast ist einem Achilles sogar die War-nung der Götter vorm Uebermaßc heilig. Voll vongerechtem Zorn jagt er lein Schwerd in die Scheide,da Pallas Athure ihn bei der blonden Locke saßt;und ob er es gleich auf seines tobten PatroklusBrust geschworen batte, den Leichnam seines Mör-ders und Räubers den Hunden zu geben, so laßt-er doch alsofort von diesem Vorsatz ab, da seine Mut-ter ibm, andeutet, daß Jupiter an dieser zu weit ge-triebenen Rache Misfallen haben mögte. Diese be-scheidene Scheu vor dem ' gerechten Misfallen derGötUr und Menschen ist die wabre Vercbrung,der Nemesis, die uns auch von Dem zurück-halt, was wir uns.allenfalls erlauben könnten und.