II. Antiquarische Aufsätze.
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Schluß.
Ich kann meine Materie nicht verlassen, ohnenoch mit einigen Worten den schonen Geist zu be-merken, der in dieser so wie in mehreren moralischenDichtungen der Griechen herrschet.
Obne Zweifel hat cs bei allen gebildeten Völ-kern vortreffliche Lehrstrüche gegeben, die, aus Er-fahrungen der Weltgeschichte und des menschlichenLebens abgezogen, Vieles in Einem darstellen undden gesunden Sinn eines Menschen für das Wahreund Nützliche scharfen. Vorzüglich zeichnen sich un-ter ihnen die Sprüche der Morgenland eraus, die auch den Artikel des Glücks und derpraktischen Weisheit erhaben und scharf,mnig be-handeln; indessen zweifle ich, ob irgend Eine Nati-on der Erde das ffoco zoirr und pmoo mono dermenschlichen Geselligkeit, d. i. den feinen Umriß inder Gestalt und Kunst des Lebens so klar und schönausgedrücki habe, als es die Griechen thunkonnten. Ihnen hatte die Muse jcmn reinen An-blick aller Gestalten in Kunst und Dichtkunst, jenesunübertriebne und nichts übertreibende Gefühl fürbas Wahre und Scholle aller Art gegcbell, bas sichauch in der Philosophie nicht vcrlauanen konnte undihren kürzesten Lehrst rächen, ihr.» leichtesten Sym-bolen einen so klaren Umriß, eine so bedeutungs-
Herdürs Werke Li't. u. Kunst. X7. Ec I-it.