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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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II. Antiquarische Aufsätze.

Dergleichen Empfindungen lugen und liegen imHerzen aller Menschen; bei den Griechen gingen sieaus der Sprache in die personisicirende Dichtkunst,aus dieser in die Bilderschnfftnde Kunst über, dieden Begriff zuletzt durch erlesene Attribute veredeltend wie ihn Aristoteles unter den Mensci-en, ihnunter den Göttern selbst zur feinsten moralischenGestalt ausschuf.

2 .

Nemesis,

ein attisches Kunstbild'.

Das schönste Bild der Nemesis war zu Rham-nus bei Athen; einer angenehmen Sage zu Folgebesaß es die Göttin durch eine Reihe von Zufällen,die ihrem Amt und Namen sehr gemäß waren.

Zwei der berühmtesten Schüler des Phidias,Alkamedes und Agorakritus hatten wetteifernd aneiner Bildsäule der Venus gearbeitet: *) jener waraus Athen, dieser aus Paros, und da die Athenien-ser das Werk ihres Landsmannes, vielleicht par-

x- S77. Spanheim zum Cal lim ar hu s,NxoII. V. 170. Svidas unter den Worten, diehieher gehören.

?Iin. I. z6. teal. 4. n. Z, x. 72b. Vv!. 2.Ilä. Hsräriin.