Ii. Antiquarische Aufsätze.
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sammengeflossen ist, wird Nemesis als einePlaggöttin beschrieben, die nebst dem Jank, demBetrüge, dem grauen Alter und andern häßlichenWesen, die Mutter Nacht geboren. *)
Nun scheine» zwar diese beiden Vorstellungeneinander gerade zu widersprechen, wir werden sie aberbeide natürlich, beide auch von den Griechen sehrausgebildet finden.
Wenn Pindar seinem Helden wünscht, daßZevs ihm zu seinem Glück nie eine anders gs-sinnete Nemesis senden möge, wenn er dieGlückseligkeit der Hyperporeer darin setzt, daß wederKrankheiten noch das verderbende Alter sich einemheiligen Volke nahen dürfe,
Das fern von Müh' und Kriegen wohntUnd scheut die richtende Nemesis, *')
*) v. saZ. Einige haben diese Verse dem
Hesiodus aberkannt; allein wer ist Heflodus?unserm Zweck wird damit nicht geholfen. DieIdee auch dieser Nemesis war in der grie-chischen Sprache; sonst wäre sie hier nicht ein,geschaltet worden. Früher oder spater? DieseFrage ist schwer zu entscheiden in einem Gedichtdas aus so vielen und mancherlei) Sagen zusam-menfloß.
**) Ol^rnp. 8. 114.
10. 68.
HcrdersWerke Lit.n. Kunst. XI. Aa
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