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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
Entstehung
Seite
XI
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Vorrede.

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Alles dieses setzte unser Herder voraus, wenner die oben angeführte Lehre vom Aussuchcn der gei-stigen Situation gab. Vortrefflich gesagt ist,Wer ein Gemälde ansieht, ohne zu fragen, wasstellt es vor ? woher ging der Künstler aus? wo-hin wollt' er? wie ordnete und band er Gestalten,Lichter, Farbe?" Doch wozu das klebrige wei-ter hier abschrciben, was der Leser im WilhelmBaxter besser selbst finden kann?

Die U e b erse tzu n g e n des Hora; selbst,einige Ldcn, Sermonen und Sendschreiben bedür-fen meiner Stimme nicht. Ich führe also nur soviel an, als hierher gehört. Der sel. Herder hatteUcbcrsetzungcn von mchrern Ddcn von Horaz,aber nur gleichsam im ersten Guß, aufs' Papiergebracht, meist in den Jahren des achten und An-fang des neunten Decenniums des vorigen Jahr-bundcrts; wenige fanden sich rein geschrieben, nurArchytas; der Genuß des Lebens; anTi bull; an Pyrrha; die Versöhnung.

Ein bewahrter alter Freund des Verewigten,der sich als glücklicher Ucbcrsctzer aus lateinischenDichtern schon selbst beurkundet hat, übernahm es,eine Auswahl au» den vorhandenen Papieren zn

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