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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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des Jdeenkreises, in welchem der Dichter webt undlebt. Wenn ich sie aber nicht mit hinzubringe,nicht selbst besitze: so muß ich die Commentatorenzu Rothe ziehen, mich von ihnen in die Schulenehmen lassen, um von ihnen sowohl den aklgc-mcinen Begriff und Blick von Gegenstand, In-halt, Behandlung, Gattung, und ihren Gesetzenals auch das Einzelne, erst kennen und einsehen zulernen; muß die Begriffe nach dem wahren Sinndes Originals berichtigen, das Schöne, das Le-bendige, das in der Wahl des Ausdrucks, derStellung und Verbindung, im Genius der Sprache,liegt, auffassen. Richtig gesagt ist es, daß nichtalle Eommentatorcn in jeder der angeführten Hin-sichten tüchtige Führer und Lehrer sind; daß eingroßer Theil nicht weiß, was und wie viel zu er-läutern ist, für wen und wozu daß wenige dar-über nachgedacht haben, was zu einem Interpreteneines Elafsikers gehört und eigentlich von ihm verlangtwird; ein weites Feld für Klagen und Wünsche!Aber wahr ist cs doch auch , wir haben inunfern Zeiten eine Menge Hülfsbücher, ° die Man-gelhaftigkeit der Eommcntaricn zu ersetzen; wennuns diese zwar mit gelehrten Sprachanmcrkungcnund kritischen Apparat reichlich versehen, aber überdas Ganze, den Gegenstand, Plan und Ausfüh-rung, Kunst und Behandlung uns unsrer eignenWahrnehmung überlassen. Indessen hat man nurSprache und Wortverstand richtig'gefaßt, so ist doch