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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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305
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auf die Regierung und umgekehrt. 3oZ

Chemie, Medicin, Astronomie, Naturlehre mit Er-findungen und Tritten dieses Volks bezeichnet. EinKalif, ein Saracen hatte gewiß mehr zu über-winden , wenn er die Wissenschaften lieben wollte,als ein Christ, ein Päbstler haben durfte; unddoch, wie sehr haben sie diese übertcoffen, in allem,was sie getrieben haben! Sie traten wirklich aufden Weg der E r fa h r u n g: Al Mansor, HarunAl Raschid, Al Maimon u. a. begünstigten diese;aus ihren Händen haben wir Bücher und zumTheil Methoden erhalten, die zur Erweckungder nützlichsten Wissenschaften den Weg bahnten.Hier war die Macht und Wirksamkeit des Despotenan rechter Stelle: sonst würde Europa vielleicht län-ger in seiner Nacht geblieben feyp.

Auch die Herrschaft der Kaiser im Ori-ent hat zur Erhaltung der Wissenschaft beigetragen.Unruhig, schwach und zanksüchtig, wie sie war;Constantin hatte doch Einmal den Wissenschaften ei-nen Mittelpunkt bereitet, wo sie, geschütztvor der Zerstörung wilder Völker, und wenigstensdurch die Sprache dem feinen Griechenland nahe,Jahrhunderte durch erhalten wurden. Daß esgelehrte Kaiser und Prinzessinnen im Orient gege-ben, ist bekannt, und die Namen eines Basilius,eines Porphprogcneta, einer Anna Comnena sinddurch Anmunterungen und eigene Schriften unver-geßlich. Wiewohl nun ihre Wissenschaften nicht ei-gentlich dem Reiche selbst zu Nutz kamen, da diegelehrtesten Kaiser meistens die unglücklichsten warenund alles unter Priestcrgezänk und Weiberherrschaftbegraben wurde; Europa kamen sie sehr zu Stat-Herders Werke z. Phil. u. Gesch. VII. U