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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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S»4 VII. Dom Einfluß der Wissenschaften

das schlechteste Abschreiben alter Bücherbleibt noch Verdienst der Mönche. Indessen ist'seine andere Frage, ob dies erzwungene Verdienst Schad-ioshaltung gegen den größer» Schaden ist, den derAberglaube, die Streitsucht, der Verfolgungsgeist, derunruhige Despotismus des Pabstlhuins über Völkerund Reiche auch den Wissenschaften gebracht hat.Alles verdarb und ward eine trübe Queller die hei-ligsten schönsten Wissenschaften wurden ein Zankapfel,der zuletzt Eckel und Furcht erweckte. Der Streit umden Primat, die Trennung der lateinischen von dergriechischen Kirche trug allein schon so viel zur Bar-barei des Occidents bei, als die Verlegung des Kai-fersitzes nach Konstantinopel zu ihrer Zeit thun moch-te. Roms Bannstrablen erleuchteten nicht, sondernmachten auch die schwachen Schimmer des wahrenLichts feindlich. Immer ward mehr erfunden, dieFinsterniß fcstzuhalten und ehrwürdig zu machenauf der Erde, insonderheit um den Thron. Auch inKlöstern verfielen mit der Zeit Schulen, Fleiß, Ord-nung; die Bücher gicngen unter, und zuletzt gerieth'sdahin, daß, selbst an Päbsten, Gelehrsamkeit Zaube-rei und Gotteslästerung hieß. Der römische Stuhlscheint selten und nur in rühmlichen Ausnahmen ei-gentliches Interesse gehabt zu haben, die Wissenschaftals Wissenschaft zu befördern

Fast möchte ich hierin» dem Pabst denMaHo-me d, und Mönchen die Saracenen vorziehen.Sie haben wirklich die Wissenschaften, aus Liebe zuihnen selbst, gesucht und getrieben: einige gelehrteKalifen st«, aus Liebe zu ihnen geschützt und be-fördert» auch sind die nützlichsten Wissenschaften,

Ehe-