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eine die im Argen liegt, und sahen, was ihnen sonahe war, schon vor und um sich. Dies stärkte ih-ren Muth, das zu überwinden, was niemand sonstüberwinden konnte, den Geist der Zeit, die Machtder Verfolger, den Spott der Ungläubigen; sie weil-ten als Fremdlinge hier und lebten da, wohin ihrFührer vorangeqangen war, und von dannen er.siehbald offenbaren würde.
Außer den angeführten Hauptmomenten der Ge-schichte scheinet es nöthig, einige nähere Züge zu be-merken , die zum Bau der Christenheit nicht Weni-ges bevtrugen.
i. Die menschenfreundliche Denk-art Christi hatte brüderliche Eintracht und Ver-zeihung , thatige Hülfe gegen die Nothlcidendcn undArmen, kurz jede Pflicht der Menschheit zum ge-meinschaftlichen Bande seiner Anhänger gemacht, sodaß das Christenthum demnach ein achter Bundder Freundschaft und Bruderliebe sepnsollte. Es ist kein Zweifel, daß diese Triebfeder derHumanität zur Aufnahme und Ausbreitung dessel-ben, wie allezeit, so insonderbeit Anfangs viel bry-gctragen habe. Arme und Nothleidende, Gedrückte,Knechte und Sklaven, Zöllner und Sünder schlugensich zu ihm; daher die ersten Gemeinen des Cbri-stcnthums von den Heiden Versammlungen der Bett-ler genannt wurden. Da nun die neue Religionden Unterschied der Stände nach der damaligen Welt-verfassung weder aufhebcn konnte noch wollte; s-blieb ihr nichts, als die christliche Milde begüterter