des Menschengeschlechts. 42Z
im Kleide des Aberglaubens anzuschn ist, und ihrebesten, schönsten, verdienendsten guten Werke sindalle Wohlthaten der Natur, Reinigkeit, Güte,Geschäftigkeit, Unschuld. Als positive Re-ligion , in enger Hülle von drückenden Gebrauchenund Aberglauben also ein hoher Kommentar des Bil-des : „Mensch, ein Bild Gottes! Herr und Dienerder Natur! Helfer und Förderer aller guten Wesen! "
Durch alle Reihen von guten Werken gegenElemente, Luft, Erde, Feuer, Wasser, Baum,Pflanze, Thier und die nützlichsten Menschenthicre,steigts zum Menschen selbst, und der erste Se-gen der Schöpfung, Bevölkerung, Rege undA'llbelc bring ist auch ihr erster Segen. Nachdem Gebet ist Heirath die erste Pflicht, Frucht-barkeit der erste Segen. Kinder sind die Brückezum Himmel: Priester ohne Kinder keines Amtsfähig und unter der Gewalt des Bösen: Hurereiund Ehebruch, der Grund aller Nebel, die die Weltverwüsten. Und wie sich das wieder mit den Gese-tzen des einzelnen Menschenlebens paart! wie Ehe-band durch gcborne Liebe von Kind auf, immer hei-liger, und gleichsam mehr Natur wird! welche Ge-setze der Reinigkeit, Ordnung, Ehrfurcht, Festigkeitund Treue über diesen Hauptstand der Menschheitherrschen, und sich von da aus weiter erstrecken:von Staat und Obrigkeit, die an Ormuzd Stelle,sein Bild der Gültigkeit, Schöpfung und Allvcrbin»düng, ist; von Vater zu Sohn, Bruder zu Bru-der, Lehrer und Schüler, Mann und Weib, Gutezu Guten — und wie alles nur Gesetz der Wahr-heit, der Lebensliebe, der regen Wirk-